Was entsteht, wenn Menschen Lust auf Mitmachen haben

In letzter Zeit hatte ich ein paar Gespräche, die mir wieder bewusst gemacht haben, wie viel Schönes rund um die Spielhöhle entstanden ist. Da sind Menschen, die von Anfang an dabei waren und die ersten Treffen mitgestaltet haben. Andere sind irgendwann dazugekommen und bringen heute eigene Ideen ein. Manche organisieren mit großer Begeisterung, andere sind inzwischen seltener da, weil ihr Leben gerade andere Dinge für sie bereithält.

Das hat mich darüber nachdenken lassen, wie wir hier gemeinsam etwas aufbauen und was mir dabei wichtig ist. Denn vieles von dem, was die Spielhöhle lebendig macht, entsteht, weil Menschen Lust darauf haben, ihr Hobby mit anderen zu teilen.

Mithelfen entsteht aus Lust, nicht aus Verpflichtung

Ich bin immer wieder begeistert davon, wie viel Zeit, Kreativität und Herzblut Menschen in unsere Community stecken. Da werden Treffen organisiert, neue Spieler an die Hand genommen, Turniere vorbereitet und Ideen entwickelt. Einfach, weil jemand Freude daran hat und etwas gemeinsam mit anderen machen möchte.

Darüber freue ich mich wahnsinnig. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass diese Freude erhalten bleibt. Aus dem „Ich möchte gerne“ soll nicht irgendwann ein „Ich muss jetzt aber“ werden. Deshalb spreche ich auch immer wieder mit den Leuten darüber, wie es ihnen mit dem geht, was sie übernehmen.

Natürlich gehört zum Organisieren auch mal etwas dazu, das anstrengend ist. Aber insgesamt soll es sich gut anfühlen. Wir dürfen ausprobieren, schauen, was funktioniert, und gemeinsam herausfinden, wie weit wir damit kommen. Es muss nicht aus jeder Idee sofort ein fester Termin werden, der von da an für immer im Kalender steht.

Wer gestalten möchte, bekommt Raum dafür

Besonders schön finde ich es, wenn Menschen merken, dass sie hier ihre eigenen Ideen einbringen und umsetzen können. Wenn mir jemand erzählt, wie gut es tut, diesen Freiraum zu haben, freue ich mich sehr. Für mich ist das eigentlich selbstverständlich: Warum sollte ich alles selbst vorgeben, wenn andere genauso viel Begeisterung und dazu noch ganz eigene Vorstellungen mitbringen?

Ich muss nicht jede gute Idee selbst haben. Und vieles wird durch die Menschen, die es gestalten, erst richtig gut. Sie kennen ihr Spiel, wissen, was ihrer Runde Spaß macht, und bringen Dinge ins Rollen, auf die ich vielleicht gar nicht gekommen wäre.

So erlebe ich gerade an mehreren Stellen, wie unsere Community ganz organisch wächst. Jemand hat Lust auf etwas, andere machen mit, und nach und nach entsteht daraus eine regelmäßige Runde oder ein neues Veranstaltungsformat. Das zu beobachten und dabei zu unterstützen, macht mir unglaublich viel Freude.

Es gibt einen gemeinsamen Rahmen

Bei all diesem Freiraum ist mir die Haltung wichtig, mit der wir etwas machen. Die Spielhöhle soll ein Ort sein, an dem wir respektvoll miteinander umgehen, offen auf neue Menschen zugehen und gemeinsam Spaß an unserem Hobby haben.

Natürlich darf hier auch ehrgeizig gespielt werden. Turniere, spannende Partien und die Freude über einen Sieg gehören dazu. Aber der Spaß und das Miteinander stehen für mich vor dem Wettbewerb. Wie wir am Tisch miteinander umgehen, zählt mehr als die Platzierung am Ende.

Wer diese Haltung teilt, kann die Spielhöhle gerne mitgestalten. Ob eine kleine gemütliche Runde oder ein größeres Event daraus wird, ergibt sich dann. Beides hat seinen Platz und seinen Wert.

Engagement darf sich verändern und auch aufhören

Das Leben bleibt nicht stehen. Arbeit, Familie, Gesundheit, neue Interessen oder einfach weniger freie Zeit können verändern, wie viel Raum das Hobby gerade bekommt. Manchmal wird aus viel Engagement weniger, manchmal verläuft etwas im Sande, und manchmal kommt die Lust nach einer längeren Pause wieder zurück.

Daran musste ich mich als Organisator selbst erst gewöhnen. Gerade wenn jemand von Anfang an dabei ist und man gemeinsam viel aufgebaut hat, wird die Zusammenarbeit schnell selbstverständlich. Aber selbstverständlich ist sie eben nicht.

Heute kann ich sagen: Ich bin froh über jeden, der hilft, solange er hilft. Wenn jemand kürzertritt, bleibt meine Freude über die gemeinsame Zeit und über das, was wir zusammen geschafft haben. Daraus entsteht für mich kein Anspruch darauf, dass es immer genauso weitergehen muss.

Ich finde es schön, dass sich die Spielhöhle auf diese Weise mit den Menschen verändert. Neue Ideen kommen dazu, andere machen eine Pause. Und zwischendrin gibt es immer wieder diese Momente, in denen ich dastehe und denke: Schon ziemlich toll, was hier gemeinsam entsteht.

Vor allem möchte ich euch Danke sagen

Danke an euch alle, die ihr die Spielhöhle mit Leben füllt. An die, die heute mitorganisieren, an die, die gerade am Anfang viel beigetragen haben, und genauso an alle, die einfach gerne zum Spielen, Tauschen oder auf ein Hallo vorbeikommen. Ich freue mich über jeden Besuch – und ganz besonders, wenn plötzlich jemand in der Tür steht, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Schön, dass ihr da seid.

Was möchtest du mitgestalten?

Du hast selbst Ideen, was wir in der Spielhöhle gemeinsam machen könnten? Dann komm in unsere WhatsApp-Community und sprich mich am besten direkt im Laden an. Ob konkrete Idee oder eine Vision, die noch ein bisschen reifen muss: Ich freue mich darauf, mit dir zu überlegen, was daraus werden kann.